Der bundesweite Physikwettbewerb ist ein Physikwettbewerb, am dem alle Schülerinnen und Schüler bis zur zehnten Klasse teilnehmen dürfen. Die ersten zwei Runden sind Hausaufgabenwettbewerbe, wo alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Aufgaben haben. Die dritte Stufe findet über fünf Tage in einer Stadt statt, die alle zwei Jahre wechselt. In diesem Jahr fand das Bundesfinale in Jena statt. Alle Kosten wurden von den Sponsoren des Wettbewerbs getragen. Wir danken auch dem Förderverein, der unsere Fahrtkosten bezahlt hat.
Das Prinzip der Gruppenaufteilung beruht darauf, dass jeweils ein jüngeres A-Mitglied, ein mittelaltes B-Mitglied und ein älteres C-Mitglied in eine Gruppe kommen und die Aufgaben zusammen bewältigen. Die Gruppen werden jeden Tag gewechselt, so dass jeder jedes Mal mit jemandem anderen in einer Gruppe ist.
Wir sind am Samstag den neunten fünften mit dem Zug nach Jena gefahren. Dies hat uns schon die ersten Beschwerden bereitet, da dieser durch Personen auf den Gleisen verzögert wurde. Das Hotel lag im Zentrum der Stadt direkt neben dem Stadion des 1. FC Carl-Zeiss Jena. Am selben Tag
haben wir nach dem Abendessen die erste Aufgabe bearbeitet, in welcher wir ein prismaartiges „Gebäude“ nach Inspiration des neuen Bauprojektes des Unternehmens Carl Zeiss aus 30 Blatt Papier bauen und anschließend belasten sollten.
Am zweiten Tag haben wir eine Experimentalklausur geschrieben, die aus drei Experimenten (z. B. Brechungswinkel eines Prismas bestimmen) bestand, welche wir protokollieren und anschließend Fragen dazu beantworten sollten. Danach haben wir einen Mathe-Rundweg durch Jena gemacht, bei welchem wir verschiedene Stationen besichtigt haben.
Am Montag haben wir dann eine dreistündige Theorieklausur über Themen wie Optik, Wärmelehre und Elektronik geschrieben. Im Anschluss besuchten wir die Imaginata, abends durften wir einen Vortrag über das deutsche optische Museum anhören.
Am Dienstag haben wir ein Praktikum an der Universität Jena gemacht, wobei wir ein Experiment (z. B. Bestimmung der spezifischen Verdampfungswärme von Wasserdampf) durchgeführt, protokolliert und anschließend ausgewertet haben. Nach der Aufgabe bekamen wir eine Führung durch das Zeiss-Werk. Am Abend wurden mit uns die größten Fehler der Klausuren besprochen und diese erklärt.
Die Siegerehrung fand am Mittwoch statt. Aus unserer Schule erhielt der Zehntklässler Ferdinand Mayer 10/3 einen zweiten Preis. Aus den siebten Klassen erhielt Jessica Yan 7/2 einen zweiten Preis und Kurt Knillmann 7/2 einen dritten Preis. Sehr erfolgreich teilgenommen, aber knapp einen Preis verpasst hat Konstantin Hahn 7/2.
Jessica, Konstantin und Kurt aus der 7/2
Eure Physiklehrer und Physik-LZ-Leiter gratulieren euch zu euren tollen Erfolgen. Es war eine Freude, euch durch diesen Wettbewerb zu begleiten, für den ihr viel Durchhaltevermögen und Freude an der Physik bewiesen habt. Wir sind stolz auf euch!
Herr Möbius im Namen der Physik-Fachschaft
