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Die Schule für besonders begabte SchülerInnen in Mathematik/ Naturwissenschaften/ Informatik des Großraums Leipzig

Die Biologielehrer des WOGs gratulieren unseren drei Teilnehmern ganz herzlich zu der respektablen Leistung und bedanken uns bei der Verfasserin des nachfolgenden Erfahrungs- und Ergebnisberichtes.

             

Am 11.9. war es wieder einmal soweit. Drei Schüler des WOGs machten sich auf den Weg nach Halle, wo der diesjährige Mannschaftswettbewerb der deutschen Spezialschulen in Biologie für die Sekundarstufe II stattfand. Wir, das sind Emma Prietzelt, Matthias Jost und Lilly Thimm, trafen uns mit Frau Schütz am Leipziger Hauptbahnhof und nach etwa einer halben Stunde Fahrt waren wir dann auch schon in Halle. Das dortige Georg-Cantor-Gymnasium war auch recht schnell erreicht. Bevor der Wettbewerb begann, hatten wir noch etwas Zeit in der Aula… . Die anderen Schüler schauten nochmal fleißig in ihre Bio-Hefter – wir dagegen warteten einfach bis es losging. Nach einer kurzen Begrüßung des Schulleiters, der das diesjährige Wettbewerbsthema „Der essenzielle Fluss des Lebens voller Informationen“ einfach auf den Titel „Es fließt“ abkürzte, hieß er uns herzlich willkommen. Und dann ging es auch schon los.

Zwei Stunden hatten wir Zeit für die Theorie – jede Menge Fragen über die Biomembranen, Enzyme, Transkription, Genetik, etc.. Da wo nicht mehr mit Wissen aus unseren Köpfen weitergeholfen werden konnte, tauschten wir die Blätter einfach immer hin und her und jeder ergänzte noch das ein oder andere, das sich doch noch in einem Winkel seines Gehirns versteckt hatte. Und schon war die Zeit um und das Mittagessen stand bevor. Es gab eine wirklich ausgezeichnet leckere1 vegetarische Reis-Tomaten-Suppe. Anschließend folgte der Praxisteil, bei dem wir ein Experiment zum Enzym α-Amylase durchführen sollten. Nach einer Stunde war auch dieser vorbei, doch bis zur Siegerehrung mussten wir uns noch etwas gedulden. Als endlich die Lehrer hereinkamen, waren wir dann doch etwas angespannt, auf welchem Platz wir letztlich landen würden. Die Siegerehrung begann und wir drückten uns die Daumen – bloß nicht Letzter werden! Puh, das war schon mal geschafft! Schlussendlich erreichten wir die goldene Mitte – ein guter fünfter Platz bei einer Teilnahme von zehn Mannschaften. Glückwunsch an dieser Stelle nochmal an die Mannschaft aus Frankfurt/ Oder, die gewonnen hat! Und schon war der Wettbewerb auch wieder vorbei.

Auf dem Rückweg zum Halleschen Hauptbahnhof ärgerte sich Matthias noch ein wenig darüber, dass wir „nur“ Fünfter geworden sind, aber auch das lies bald nach… . Nach einem kurzen Sprint durch die Hallen des Bahnhofs, erreichten wir unseren Zug nach Leipzig! Auf der Heimfahrt schauten wir uns noch einmal unsere Ergebnisse an – mit 153 von 192 möglichen Punkten waren wir letztlich doch sehr zufrieden2. Abschließend gab es noch ein Eis, bevor wieder jeder seiner Wege ging, um noch die eine oder andere Hausaufgabe oder Olympiade zu beenden.  Lilly Thimm

1Nein, nicht wirklich…

2auch Matthias