Sie haben es tatsächlich geschafft!

Donnerstagmorgen, frostige -8 °C (gefühlt -16 °C), drei junge Herren warten auf den Fahrer nach Jena zum Mannschaftswettbewerb Chemie der Sekundarstufe II.
Fahrer kommt: „Parole?“
„Sieg.“ antwortet Pascal.
Fahrer: „Mutig- ich dachte, wir werden nicht letzter und platzieren uns vor der Mannschaft aus der Stadt, deren Namen wir nicht aussprechen?“
Abfahrt-Autobahn-small talk-Ankunft- obligatorische Thüringer Bratwurst.
Diese gab es heute nur im Schafssaitling- also zwei ins Brötchen. Egal, in 62,5% der Reisen nach Jena in den letzten Jahren hat diese Thüringer Vorwettbewerbsbratwurst ihren Zweck erfüllt (glaubt der Fahrer).
Um 12.00 Uhr beginnt der Wettbewerb mit fünf komplexen Aufgaben zur allgemeinen, anorganischen, organischen und physikalischen Chemie und einem Experiment zur Pufferkapazität des Medikamentes Blemaren.
Während man die in Vita Cola enthaltenen Elemente (°) nur ankreuzen musste, von denen der Fahrer wissentlich keines zugeordnet hätte, da er sein Elternhaus in der Nähe der Quelle weiß, waren die Berechnungen zur Verunreinigung von Lithium oder die Additionsreaktionen an 2-Methyl-3-cyclohexyl-prop-1-en doch schon komplexerer Natur.
Aufgrund der Kälte wurde in Thüringen im Anschluss an den Wettbewerb erstmals keine frisch gegrillte Bratwurst verabreicht, es gab original Thüringer Wiener Würstchen- das können die auch.


Die Siegerehrung war spannend und historisch bedeutsam:

Mit dem Sieg in Jena haben Tilman Otto (1.v.l.), Pascal Reeck und Christoph Doktor   jeweils alle ausgetragenen Mannschaftswettbewerbe in Chemie (Klasse 9, 10, Sek.II) gewonnen!

Das ist in der Schulhistorie dieser Wettbewerbe bisher nur zwei Schülern
(Leonard Hasenclever und Daniel Bitterlich) gelungen.
Hut ab und herzlichen Glückwunsch!
Der Fahrer im Namen der Chemielehrer