Netbooks

FAQs - Netbooks
  • Robuste mechanische Ausführung
  • großer Akku in Verbindung mit stromsparendem Prozessor
  • => Laufzeit 6-8h (=3 Schultage bei 30%-Nutzung (optimistisch) während der Unterrichtszeit)
  • Bildschirmgröße in der 10 oder 11-Zoll-Klasse (also nicht viel größer und schwerer als ein Lehrbuch)
  • mind. 1GB RAM
  • bootfähig von USB (eine absolut notwendige Bedingung, um das Gerät auch für LKs zulassen zu können) , das schließt das Vorhandensein von USB-Anschlüssen ein
  • keine exotische Hardware (damit z.B. die LINUX-Universalgrafiktreiber funktionieren)
  • WLAN
  • Das WOG-LINUX-Betriebssystem für Leistungsermittlungen (vom Test über Klassenarbeiten bis hin zur besonderen Leistungsfeststellung in Klasse 10 und dem Abitur) muss funktionieren.

Selbstverständlich ist das möglich, falls das Gerät die unter 1. genannten Bedingungen erfüllt.
Es kann Vorteile haben, ein individuelles (meist leistungsfähigeres) Gerät zu besitzen (hauptsächlich auf Grund der höheren Leistungsfähigkeit). Denen stehen jedoch auch einige Nachteile gegenüber:

  • Ist der Akku leer und das Netzteil zu Hause, kann in der Regel niemand helfen.
  • Gibt es Probleme mit Gerätetreibern oder Software, gibt es keine helfenden Erfahrungen in der Schule
  • Kommt das Gerät im schlimmsten Fall (noch nie eingetreten zum Glück) abhanden, ist fraglich, ob und welche Versicherung für den Schaden aufkommt. Über die Schule ist es auf keinen Fall versichert. Für ein sehr teures Notebook/Ultrabook muss man also privat sehr umsichtig auf dem Versicherungssektor vorsorgen (z.B. Nebenabreden in Hausratversicherungen).

Beim Neukauf eines individuellen Gerätes sollte man immer ein Recht auf Rückgabe oder Umtausch vereinbaren, falls das Gerät den WOG-Bootstick nicht akzeptiert.

Im Grundsatz sind wir eine Microsoft-Windows-Schule. Auch ist auf den meisten Rechnern Windows installiert bzw. die bisherigen Netbooks wurden mit Windows 7 Starter ausgeliefert. Probleme wie die Anmeldung am WLAN bzw. die Anmeldung am Internet-Proxy (eine Art Wächter für die Frage, wer auf welche Weise das Internet nutzen darf) werden für Windows möglichst alle gelöst.
Es spricht jedoch nichts wirklich dagegen, den eigenen Rechner unter einem LINUX-Betriebssystem zu betreiben. Sämtliche für den Unterricht erforderliche Software ist für Windows UND Linux erhältlich. Allerdings muss man einplanen, dass es nicht für jedes Linux-Problem an der Schule schon eine Lösung gibt bzw. eine gefunden wird.

Dafür geht man mit dem Gerät zu Herrn Knospe oder Herrn Lohmann (Raum 2/112). Der Test mit dem WOG-Boot-Stick dauert nicht sehr lange (in der Regel weniger als 10 min).
Aus nachvollziehbaren Gründen geben wir die USB-Sticks nicht aus der Hand oder gar außer Haus. Ein Test im Geschäft vor dem Kauf ist daher nicht möglich.

Die Beantwortung dieser Frage geschieht für die wichtigsten Funktionen auf software.ostwaldgymnasium.de.
Ergänzend gibt es manchmal die Möglichkeit, sich aus dem WOG-Intranet auf Anweisung der Informatiklehrer Software auf den USB-Stick zu laden und dann auf dem WOG-Netbook zu installieren bzw. auszuführen.

NEIN. Sämtliche für den Unterricht ausreichende Software ist kostenlos für alle Schülerinnen und Schüler, die dem WOG angehören. In einigen Fällen muss eine Lizenznummer oder Lizenzdatei bei den entsprechenden Fachlehrern erfragt werden (für eine sogenannte Schullizenz - solche Daten stehen natürlich nicht im Internet). Programme mit einer solchen Schullizenz müssen gelöscht werden, wenn die Person aus dem WOG ausscheidet.

Insbesondere Netbooks mit nur einem 1Gigabyte Arbeitsspeicher neigen dazu, sehr langsam zu werden bzw. den Dienst nahezu ganz einzustellen. Das ist im Unterricht sehr hinderlich und verleitet den Nutzer zu der Behauptung, die Netbooks seien zu leistungsschwach.

Richtig ist vielmehr, dass auch die einfachen Netbooks den Anforderungen des Schulalltags leistungsmäßig gerecht werden. Als Beweis für diese Aussage kann die Tatsache dienen, dass GEOGEBRA, OPEN-OFFICE & Co. vom WOG-Boot-Stick problemlos funktionieren.

Wenn man allerdings einige „Pflegehinweise“ beachtet, lassen sich solche Probleme weitgehend vermeiden:

  • Nach dem Kauf bzw. vor der ersten richtigen Nutzung sollte man von der Festplatte mit dem Betriebssystem eine Sicherungskopie erstellen (z.B. auf eine USB-Festplatte). Dann ist man in der Lage, bei einem größeren Problem den Rechner wiederherzustellen.
  • Eine zweite Sicherungskopie sollte man erstellen, wenn man die gesamte notwendige Software installiert hat und der Computer diese Programme auch zufriedenstellend ausführt. Eine Wiederherstellung mit diesem Zustand spart evtl. viel Zeit und Mühe.
  • Auf den Netbooks sollte nur die für den Unterricht erforderliche Software installiert sein.
  • Installiert man noch zusätzlich Software, auf die man nicht verzichten will, dann überprüfe man, welche Dienste diese Programme im Hintergrund immer starten (solche Dienste benötigen Rechenzeit und Arbeitsspeicher, auch wenn die dazugehörigen Programme gar nicht benutzt werden). Wenn nach der Installation eines Programmes die Leistung des Geräts schlecht ist, weiß man, dass das Programm ungeeignet ist => wieder deinstallieren ist die richtige Entscheidung, ABER:
  • Häufiges Installieren und Deinstallieren von Programmen machen das Betriebssystem langsam, weil fast alle Deinstallationsprozesse Rückstände im Betriebssystem hinterlassen. Hat man es übertrieben, hilft nur eine Wiederherstellung wirklich (Programme wie Registry-Cleaner etc. helfen eher selten).
  • Oft nimmt auch der Internetbrowser (wir empfehlen Firefox) viel Systemleistung in Anspruch, nämlich dann, wenn man die Tabs immer geöffnet lässt. Jeder Tab stellt eigentlich eine Instanz des Browsers dar und hält den Rechner von anderen Aufgaben ab. Offene Tabs werden auch aktualisiert und das kann je nach Übertragungsbandbreite vom Internet viel Zeit beanspruchen. Also Tabs immer schließen, unverzichtbare Websites lieber als Favoriten (ohne automatische Aktualisierung) abspeichern.
  • Gerade das auf den einfachen Netbooks installierte Betriebssystem WINDOWS-Starter verträgt nur wenige gleichzeitig geöffnete Programme (in Verbindung mit dem knappen Arbeitsspeicher auch sinnvoll). Programme also nach Verwendung immer beenden und nicht nur ausblenden.
  • Probleme bereiten auch diverse mehr oder weniger kostenlose Antivirenprogramme (wie Avira, Avast, Kaspersky usw.). Diese sind einfach zu umfangreich und für Rechner mit mehr Leistung vorgesehen. Es genügt, Microsoft-Security-Essentials zu installieren und aktuell zu halten (bei Windows 8 ist dieses Antivirenprogramm bereits integriert und muss nicht extra installiert werden). Da es keinen 100%igen Schutz vor Schadsoftware gibt, sollte man ohnehin immer vorsichtig mit Downloads oder Dateifreigaben sein.
  • Man installiere NIE mehrere Antivirenprogramme auf einem Netbook gleichzeitig.
  • Von Zeit zu Zeit benötigt jedes Betriebssystem auch etwas Zeit für sich, um Updates zu installieren oder die Festplatte aufzuräumen. Diese Zeit muss man dem Rechner geben, indem man ihn eingeschaltet und eine Weile arbeiten lässt (vorzugsweise am Wochenende).
  • Auch Neustarts des Betriebssystems sind von Zeit zu Zeit nötig. Ein Computer, welcher immer nur in den Energiesparmodus (durch Zuklappen des Deckels z.B.) geschickt wird, kommt nach gewisser Zeit mit dem Arbeitsspeicher nicht mehr aus.


(Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Es genügt Microsoft-Security-Essentials völlig. Alle anderen Antivirenprogramme sind für Netbooks zu groß und zu leistungshungrig. Sicher ist die Kritik, dass die Security-Essentials Lücken aufweisen, richtig. Aber: 100%ige Sicherheit gibt es nie und für den Unterricht zu besuchende Websites enthalten relativ selten aggressive Viren. Vorsicht immer beim Austausch von USB-Sticks und beim Besuch dubioser Internetseiten!

Es gilt die Regel: Je kleiner, desto stabiler. Der Bildschirm ist noch vor der Festplatte das empfindlichste Bauteil; je größer dieser also ist, desto weniger verzeiht er eine rabiate Behandlung.

Dinge, die man stets vermeiden sollte:

  • Das Gerät fallen lassen.
  • Das Gerät in der Schultasche starkem Druck aussetzen, z.B. durch Gegenstände, die sich im gleichen Taschenfach befinden wie der Computer.
  • Gegenstände (z.B. Stifte oder Radiergummis) zwischen Tastatur und Bildschirm einklemmen und dann Druck ausüben.
  • Das Gerät am aufgeklappten Bildschirm anfassen und herumtragen.
  • Das eingeschaltete Gerät starken Erschütterungen aussetzen.

Flüssigkeiten in die Tastatur oder in das Gehäuse schütten.

Grundsätzlich ist die Verwendung eines Computers im Unterricht in allen Fächern für alle die Schüler ab Klassenstufe 8 erlaubt, die im Schuljahr 2011/2012 höchstens in der Klassenstufe 8 verweilten. Für diese Jahrgänge ist auch die Verwendung der Rechner in Leistungsfeststellungen zu den dabei geltenden Bedingungen möglich.

Über Umfang und Art der Nutzung entscheiden selbstverständlich die Fachlehrer. Auch älteren Schülern kann nach Absprache mit den jeweiligen Fachlehrern die Nutzung eines Computers im Unterricht gestattet werden, jedoch nicht als Hilfsmittel in Leistungsfeststellungen.

Diese Frage kann man mit JA, ABER…. beantworten.

Ja, mit diesem Computer kann man alle Arbeiten und Aufgaben erledigen, die für die SCHULE erforderlich sind. Natürlich leidet auf Grund des kleinen Bildschirms und des kleinen Arbeitsspeichers der Komfort. Schließt man aber einen externen Monitor sowie Drucker an und arbeitet evtl. auch mit einer USB-Tastatur/Maus-Kombination geht schon deutlich mehr (z.B. auch Programmieren mit Lazarus).

Natürlich wird man bei Anwendungen wie Videoschnitt, ausgefeilten Präsentationen mit aufwändigen Effekten oder gar 3D-Spiele an die Grenzen des Geräts stoßen. Das sind aber keine für die Schule geforderten Aufgaben.

Wer also viel Wert auf absolut flüssiges Arbeiten mit vielen Programmen gleichzeitig legt, muss sich einen für solche Anforderungen ausgelegten Rechner beschaffen.

Prinzipiell ist der Rechner ein privates Gerät. Man ist also für die Funktionsfähigkeit selbst verantwortlich.

Fällt also die Hardware aus, muss man umgehend das Gerät dorthin zur Reparatur (innerhalb der Garantiezeit) bringen, wo man es erworben hat (die meisten also zu WBS IT-Systems).

Hat man ein WOG-Netbook können bei leerem Akku oder anderen kleinen Problemen sicher die Mitschüler helfen (z.B. mit einem Netzteil).

Bei kleineren Software-Macken (wie z.B. ein nicht funktionierendes Programm oder schlimmstenfalls ein streikendes Windows) kann man im Fachbereich Informatik um Hilfe ersuchen. Ein neues Windows ist schnell wieder aufgespielt, sofern keine Daten zu retten sind. Ein regelmäßiges Backup wichtiger Daten sollte man also nicht versäumen.

Auch eine unverbindliche Vorentscheidung, ob ein Hardwaredefekt vorliegt, können sicher die InfolehrerInnen treffen.

Streikt der Rechner während einer Arbeit, so hat hoffentlich der betreffende Lehrer ein Ersatzgerät in petto, so dass man ohne großen Stress weiterarbeiten kann (Ausnahme: Ein leerer Akku und kein Netzteil dabei). Es wird angestrebt, dass eine Verlängerungsschnur mit Verteilerdose für 230V bald zur Standardausrüstung in jedem Fachbereich gehört. Im Moment kann man sich darauf aber noch nicht verlassen.

Entscheidet sich die Elternschaft eines Jahrgangs mehrheitlich, über eine Sammelbestellung die Netbooks zu beschaffen, so sind folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen:


Die Sammelbestellung hat zunächst drei wesentliche Aspekte, die als Vorteile gelten sollten:


1. Viele gleichartige Geräte erzeugen einen "Support-Pool", d.h. die Schüler können sich bei Problemen oft gegenseitig helfen (und sei es nur mit dem Netzteil, wenn der Akku leer und das eigene Netzteil zu Hause ist). Die Schule besitzt mit einem Referenzgerät meistens auch eine Plattform, die sich zur Problemlösung nutzen lässt.

2. Bei der Abnahme einer größeren Menge von Geräten, erhalten wir Rabatt in Form von einigen Freigeräten, die der Förderverein dann Familien in sozialen Härtefällen unbürokratisch zur Verfügung stellen kann. Mit dem Kauf über die Sammelbestellung verzichten Sie auf einen finanziellen Vorteil zu Gunsten einer solidarischen Lösung. Natürlich könnten Sie auch individuell einen Computer anschaffen und dem Förderverein eine zweckgebundene Spende als Beitrag für die Anschaffung von Leihcomputern zukommen lassen.

3. Hat die Mehrheit der Schüler ein einheitliches Gerät, so wird möglichem Sozialneid vorgebeugt. Das heißt, einzelne Schüler mit wesentlich besseren Geräten (die es immer geben wird) sind in der Minderheit und haben so einen geringeren Einfluss auf das soziale Klima der Klasse (z.B.: Stichwort Markenbewusstsein).


Zu beachten ist außerdem:

Auch wenn die Schule eine mögliche Sammelbestellung organisatorisch unterstützt, stellt sie nicht den Verkäufer dar. Die Schule verbreitet lediglich ein Angebot mit dem eindeutigen Charakter einer Empfehlung. Solange die Eltern das Gerät finanzieren, liegt die Kaufentscheidung und -abwicklung zu 100% in privater Hand.
Auch in Schadensfällen oder bei möglichen Problemen mit der Anerkennung eines Garantiefalls besteht für die Schule keinerlei Verpflichtung, diese zu beheben.